29. Oktober 2026
Kongresshaus Zürich
Erster comm.focus setzt Impulse für die Behördenkommunikation
Der erste comm.focus Behördenkommunikation ist am 29. Oktober 2026 ausgebucht über die Bühne gegangen. Im Kongresshaus Zürich trafen sich Fachleute aus Behörden, Wissenschaft, Medien und Kommunikation zu einem Tag mit hochkarätigen Referierenden, spannenden Sessions und vielen Gelegenheiten zum Netzwerken.
Regierungspräsident Martin Bühler ordnete die Bedeutung der Behördenkommunikation aus politischer Perspektive ein. Weitere Impulse gaben Roger de Weck, Dr. Michael Hermann und Prof. Dr. Mark Eisenegger, Prof. Dr. Peter Stücheli-Herlach und Prof. Dr. Julia Krasselt. Praxisbeiträge kamen von Christoph Caviezel, Dario Wellinger und Paul Meyrat. Durch den Tag führte Moderatorin Annina Campell.
Im Zentrum stand die Frage, wie Behördenkommunikation in einer zunehmend fragmentierten Öffentlichkeit Orientierung geben und Vertrauen stärken kann. Wo Menschen sich über unterschiedliche Kanäle informieren und gemeinsame Bezugspunkte schwinden, finden Desinformation und Polarisierung leichter Resonanz. In den Sessions standen praktische Tools für die Behördenkommunikation, mögliche Marketingmechanismen und das Potenzial von Amtfluencern im Fokus.
Drei Learnings für die Behördenkommunikation
- Menschen besser erreichen. Behörden müssen verstehen, wie sich Menschen heute informieren und über welche Kanäle sie erreichbar sind. Das ist eine zentrale Voraussetzung für wirksame Kommunikation.
- Kommunikation früh in die Führung einbeziehen. Sie braucht einen festen Platz in der strategischen Führungsarbeit und muss Entscheide von Anfang an begleiten, nicht erst, wenn diese bereits gefällt sind.
- Mut für Neues entwickeln. Behörden müssen ihre Fähigkeit stärken, auch unter veränderten Bedingungen glaubwürdig, verständlich und dialogorientiert zu kommunizieren.
Das erfordert neue Kompetenzen, Offenheit für Veränderungen und die Bereitschaft, bestehende Ansätze zu hinterfragen.
«Der comm.focus hat gezeigt, wie wichtig der Austausch über die eigene Organisation hinaus ist. Wir wollen den Wandel der Kommunikation aktiv begleiten, neue Impulse setzen und eine Plattform schaffen, die weit über einzelne Anlässe hinaus Wirkung entfaltet», sagt Daniel Camenisch, Initiator der Commsummit Schweiz.
Die Aufbruchstimmung und die zahlreichen Gespräche über die Sessions hinaus zeigten, wie gross das Interesse an einer zukunftsgerichteten Behördenkommunikation ist. Ein Dank gilt den Referierenden, Partnern und dem Team, die den ersten comm.focus möglich gemacht haben.
Wir freuen uns, den Dialog am nächsten comm.focus fortzusetzen. Dieser widmet sich am 08. April der Krisenkommunikation. Im Fokus stehen Orientierung, Haltung und Handlungsfähigkeit in Krisen.
Der nächste comm.focus widmet sich der Krisenkommunikation. Am 8. April 2027 geht es in Zürich um Orientierung, Haltung und Handlungsfähigkeit in Krisen. Zudem wird am 7. und 8. Oktober 2027 der zweitägige comm.summit in Davos, unser nationaler Fachkongress zur Zukunft der Kommunikation, folgen.
Impressionen
Für alle, die Kommunikation nicht nur beobachten, sondern aktiv gestalten wollen.
Die Kommunikationswelt befindet sich im Umbruch: Künstliche Intelligenz, neue Medienrealitäten und ein verändertes Konsumverhalten fordern unsere Strategien heraus. Was gestern galt, ist heute überholt.
Wir schaffen neue Kommunikationsformate für alle, die Orientierung suchen, Verantwortung übernehmen – und Zukunft gestalten wollen. Gemeinsam mit Expert:innen aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft entwickeln wir neue Denkansätze, kreative Lösungen und tragfähige Narrative für eine Zeit im Umbruch.

