Wenn Öffentlichkeit fragmentiert: Behördenkommunikation wird zur strategischen Aufgabe
Desinformation, Polarisierung und neue Medienrealitäten fordern die Behördenkommunikation heraus. Wie können staatliche Institutionen weiterhin Orientierung schaffen, Vertrauen stärken und den Dialog mit der Bevölkerung sichern? Antworten darauf liefert der comm.focus Behördenkommunikation am 29. Oktober 2026 im Kongresshaus Zürich mit Perspektiven aus Politik, Wissenschaft, Medien und Verwaltung.
Behördenkommunikation steht vor neuen Herausforderungen. Veränderte Informationsgewohnheiten, digitale Plattformen, künstliche Intelligenz und zunehmend polarisierte Debatten erschweren es, die Bevölkerung zu erreichen und Vertrauen zu schaffen. Gleichzeitig steigen die Erwartungen an Transparenz und Glaubwürdigkeit.
«Behördenkommunikation findet heute in einem fundamental veränderten Umfeld statt. Information allein reicht immer weniger aus. Entscheidend ist, ob Kommunikation verständlich ist, Orientierung ermöglicht und Vertrauen schafft», sagt Daniel Camenisch von der commsummit. «Genau diese Veränderungen ordnen wir am comm.focus gemeinsam mit Wissenschaft und Praxis ein und entwickeln konkrete Antworten für den Kommunikationsalltag.»
Forschung und Praxis im Dialog
Am comm.focus beleuchten Prof. Dr. Mark Eisenegger von der Universität Zürich und Prof. Dr. Julia Krasselt von der ZHAW aktuelle Entwicklungen der Mediennutzung und öffentlichen Debatten. Weitere Perspektiven bringen unter anderem der Bündner Regierungsrat Martin Bühler, Roger de Weck, Michael Hermann, Peter Stücheli-Herlach und Stephan Rösli, Dario Wellinger, Paul Meyrat und Christoph Caviezel ein. Durch das Programm führt Annina Campell.
Im Zentrum stehen Fragen, die Kommunikationsverantwortliche von Bund, Kantonen, Städten, Gemeinden und öffentlichen Institutionen unmittelbar beschäftigen: Wie lässt sich Vertrauen unter veränderten gesellschaftlichen Bedingungen erhalten? Wie gehen Behörden mit Desinformation und Polarisierung um? Welche Rolle spielen digitale Kanäle und neue Technologien? Und wie gelingt Kommunikation, die Menschen tatsächlich erreicht? Im Zentrum stehen aktuelle Forschungserkenntnisse, konkrete Erfahrungen aus der Praxis und der gemeinsame Austausch über eine wirksame Behördenkommunikation.
Commsummit entwickelt Formate für die Kommunikation von morgen. Auf den comm.focus 2026 folgt im Frühjahr 2027 ein comm.focus zum Thema wirkungsvolle Krisenkommunikation. Am 7. und 8. Oktober 2027 veranstaltet sie zudem den comm.summit – zweitägiger Schweizer Fachkongress für Kommunikation in Davos. commsummit.ch


